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istickDerzeit gibt es um den iStick von Eleaf einen ziemlichen Hype. Das kleine Teil führt gefühlt alle Verkaufscharts an und kann die Mädchen unter uns Dampfern ebenso ansprechen, wie es hartgesottene Mech-Dampfer-Kerle um den Finger wickelt.

Aus meiner Sicht ist das vor allem der Tatsache geschuldet, dass das Teil wirklich klein ist (siehe Foto) und dabei erstaunlich viel Power unter der Haube hat. Ausserdem finde ich die Farbauswahl sehr ansprechend und geeignet ein breites Publikum zufrieden zu stellen.

Ich habe mir einige Video Reviews angeschaut.
Sehr interessant finde ich das Video von Dirk Oberhaus alias Obi …er rückt dem kleinen Kerl mit dem Messgerät zuleibe und kommt am Ende trotz einiger Kritikpunkte zu einem positiven Fazit.
Außerdem sehenswert das Video von Phil alias Dampferhimmel. Er ist sehr begeistert von dem Gerät, gibt aber keine Kaufempfehlung und warnt sogar Anfänger davor das Teil zu kaufen.
Wer lieber lesen möchte, statt ein Video zu schauen, dem kann ich einen wirklich tief gehenden Artikel von Moutain Prophet empfehlen. Hier wird ausführlich auf den Mean Modus eingegangen und auch der verbaute Akku wird entmystifiziert.

Die Kritik

Der Hauptkritikpunkt am iStick ist, dass er im sogenannten MEAN Modus läuft. Das bedeutet verkürzt, dass er mehr Power ausgibt als er im Display anzeigt.  Wer das genauer erklärt haben möchte, der schaut sich die Videos an oder liest bei Moutain Prophet nach. 🙂

In der Praxis hat das für mich allerdings nicht die geringste Relevanz. Ich passe die Wattzahlen meiner Akkuträger meinem Geschmack, meinen Verdampfern und meiner Befindlichkeit an… immer… und wenn es kokelt, regele ich die Watt eben etwas runter. Wer nicht stur auf einer Wattzahl dampft, der dürfte hier kein Problem haben.

Fazit

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, dampfe ich derzeit einen Taifun GS Clone auf dem iStick und finde die Kombination auch recht gut.  Alex betreibt die selbe Kombi und hat dazu folgendes geschrieben:

Der iStick ist meimer Meinung nach eine gelungene kleine Box, um ihn mal eben zu kurzen Ausflügen mitzunehmen. Kurz deshalb weil ich mit dem Akku nicht über einen ganzen Tag komme. In seiner Leistung hat er mich trotzdem absolut überzeugt. Der Kleine macht anständig Terror . Der Taifun GS steht seinem großen Bruder, dem Taifun GT in nix nach. Er überzeugt mich in Sachen Dampfentwicklung und seinem reinen und sehr guten Geschmack. Beide zusammen sind eine sehr schicke und stimmige Kombination. Ich persönlich gebe eine klare Kaufempfehlung für beide Geräte.

Ich kann mich dem nur anschließen. Ich bin sehr angetan vom iStick. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hervorragend und das Teil ist handlich, hübsch und macht enorm Spaß. Ich überlege derzeit ob ich mir einen zweiten gönne. 🙂

1416236582207_cinnamon-apple-cakeDie Vorweihnachtszeit schreit förmlich danach sich auch bei der Liquidauswahl langsam etwas dem Gebäck zuzuwenden. Wer dazu einem Hauch von Zimt nicht abgeneigt ist, der bekommt hier Omas Apfekuchen in die Dampfe gepackt.

Rezept

6% Apfelkuchen (Flavour Art)
2% Zimt (Dark Burner Basic)

Waldmeister

Diese Liquidkreation erinnert mich an Wackelpudding mit Vanillesoße. Der kleine, frische Hauch rundet diesen Geschmack auf angenehme Weise ab .

Rezept:

Waldmeister (Dark Burner Basic,  8%)
Vanille Tahiti (Flavour Art,  3% )
Menthol aus Kristallen (1%)

Mschwarzwurzelein Einstandspost hier soll sich um die „Geschmacksknospenverschwarzwurzelung“ drehen… so bezeichne ich die Geschmacksverwirrung mit der viele Dampfer zeitweise zu kämpfen haben. Der Effekt ist, dass pötzlich und unerwartet die leckersten Liquids nach Schwarzwurzeln schmecken… oder nach Presspappe… oder alle gleich… oder eben nach gar nichts.

Manche erleben das scheinbar nie… andere müssen sich recht regelmäßig damit auseinandersetzen.

Eine Freundin von mir, die ebenfalls seit Januar dampft, hatte noch nie Probleme mit dem Geschmack. Sie dampft eigentlich wenig abwechslungsreich… immer eine Tabaksorte und Cappuccino.
Ich selbst dampfe sehr viele unterschiedliche Fruchtsachen… oft mit Menthol… und hatte schon 2 ausgedehnte Verwirrungsphasen. Eine andere Freundin hat in ihrer ersten „Verschwarzwurzelung“ direkt das Dampfen an den Nagel gehängt. So ganz ungefährlich ist es also nicht, wenn einem plötzlich nichts mehr schmeckt.

Ich habe gelernt, dass die Effekte sehr individuell sein können…

Es kann unterschiedlich stark und unterschiedlich oft auftreten. Bei manchen geht es nach kurzer Zeit von alleine wieder weg… andere müssen sich richtig etwas einfallen lassen. Dampfer die normalerweise kein Menthol dampfen, raten dazu Menthol zu dampfen… um die Geschmacksnerven zu resetten… andere raten pure Base zu dampfen.

Ich glaube ein Allheilmittel gibt es nicht.

Was mir sehr gut hilft ist aber möglichst „kontrastreich“ zu dampfen.
Meine Lieblingsgeschmäcker bewegen sich fast ausschließlich im Frucht/+Menthol-Bereich. Trotzdem mag ich beispielsweise auch Kaffee, Vanille und so manches süße oder gebäckartige Liquid. Frucht/Menthol und Vanille oder Kaffee empfinde ich als Kontrast. Ich versuche also immer mindestens eine Dampfe mit „Kontrastgeschmack“ in Reichweite zu haben und immer zwischendurch mal dran zu ziehen.
Ich kann mir vorstellen, dass die Liebhaber von Süßkram und Gebäck es vielleicht umgekehrt machen können und sich eine Fruchtdampfe als Kontrast zulegen.
Seit ich einen Kontrastgeschmack bereit halte, hatte ich keine Probleme mehr mit Geschmacklosigkeit… LoL

Wie sind eure Erfahrungen?

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